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Neuer Test unserer Mobilisten

Umfangreicher Test unserer Mobilisten von www.diewarentester.de

Pedelec vs. E-Bike – was ist der Unterschied?

Bevor es losgeht muss ich, auch wenn es erst mal etwas trocken klingt, eine Begrifflichkeit klären. Wobei man mit diesem Bonuswissen auch 1a bei Kollegen und Freunden glänzen kann! Alle Welt spricht immer von „E-Bikes“, wenn es um die neue Version der elektrischen Fahrräder geht. Dabei gibt es einen erheblichen Unterschied zwischen dem „Pedelec“ und dem echten „E-Bike“. Pedelec ist die Abkürzung für „Pedal Electric Cycle“ und hier unterstützt ein elektrischer Motor den Fahrer, wenn er in die Pedale tritt. Wenn man nicht tritt, deaktiviert sich der Motor und lässt das Rad ausrollen. Bei einem E-Bike hingegen fährt das Rad bei Knopfdruck auch ohne das man die Pedale bewegt. Allerdings ist das nur bis 6km/h ohne Zulassung möglich, daher werden „echte“ E-Bikes eher selten angeboten. Der Einfachheit halber wird aber auch das Pedelec umgangssprachlich oft E-Bike genannt.

„Das ist doch gar kein richtiges Fahrrad…“

Dieses oder ähnliche Argumente hört man oft, wenn es um die neue Art der elektrischen Fahrräder geht. Und bevor ich zum ersten Mal auf einem saß, habe ich genauso gedacht. Schließlich ist der Witz an einem Fahrrad ja, dass man sich nur mit Muskelkraft vorwärts bewegen kann. Man ist an der frischen Luft, tut etwas für die Umwelt und ganz nebenbei auch noch sanft etwas für die eigenen Fitness. Dies geht mit einem elektrischen Fahrrad verloren, so die Argumentation.

Wer aber, so wie ich jetzt, ein elektrischen Fahrrad mehrere Wochen im Alltag und der Freizeit getestet hat, der wird diese Meinung ganz schnell ändern. Ähnlich wie damals mit dem ersten eigenen Handy wird die „kleine Spielerei“ ganz schnell zum unverzichtbaren „must have“.

Wer das Fahrrad, oder ab jetzt das elektrische, nur als reines Zweckmittel nutzt um von A nach B zu kommen der wird sich über die Vereinfachung freuen. Ich zum Beispiel bin früher fast täglich ca. 2km mir dem normalen Rad zum Bäcker gefahren. Wenn es im Sommer morgens schon warm war, dann kam es schon mal vor das ich bei der Rückkehr verschwitzt war. Denn gerade auf dem Rückweg muss ich meist bergauf und damit mir mehr Anstrengung fahren. Mit dem Pedelec aber habe ich die Trittunterstützung durch den Elektromotor und die fahrt wurde zum absolut schweißfreien Kinderspiel! Gleiches bei Freizeitfahrten. Ich kann noch immer die Freiheit auf dem Rad genießen, wenn es mir zu anstrengend wird, kann sich selbst entscheiden ob ich den Motor zur Hilfe nehme oder ob ich ihn ausgeschaltet lasse und den Weg mit reiner Muskelkraft bestreite.

Die Pedelecs von RSM die Mobilisten

Wir sind (mittlerweile waren) absoluten Neulinge im Bereich der E-Bikes, beziehungsweise Pedelecs. In der Zwischenzeit haben wir uns etwas bei Radhändlern in der Nähe schlau gemacht und im Bereich der E-Bikes ist der Markt von einfach bis High-End breit und tief gefächert. Wir haben Räder ab 800 und bis 5.000€ gesehen. Wobei die meisten alltagstauglichen und qualitativ guten im Bereich ab 1.500€ zu finden waren. Gute Bikes die gleichzeitig auch noch Klappräder waren haben wir kaum gefunden.

Da treffen die Räder von RSM-Bike genau in eine Lücke. Qualitativ sehr gute Klappräder zu einem verdächtig niedrigen Preis. Warum die Fahrräder mit einem Preis ab 1.200€ so günstig sind war schnell erklärt. Man bekommt sie nur im Online-Shop direkt vom Hersteller. RSM Mobilisten Bikes wird man vergeblich in Geschäften oder auf anderen Seiten finden, sondern sind nur im Direktvertrieb erhältlich. Damit spart sich der Kunde die Zwischenhändler und damit deren Preisaufschläge. Daher die verhältnismäßig niedrigen Preise. 

Und das ohne dass an der Qualität oder der Sicherheit gespart wurde. Gleich der Erste Eindruck der Räder war 1a. Ich bin zwar kein Experte aber ich kann ein billiges Baumarkt-Fahrrad schon von einem guten unterscheiden und hier passt wirklich alles. Keine wackligen Teile, kein Einsatz von unnötig viel Plastik oder Blech, alles macht einen äußerst massiven und sicheren Eindruck! Nicht umsonst sind die Räder von RSM auch vom TÜV abgenommen.

DieWarentester Fazit:

Wir sind bekehrt! Anfänglich war ich der Meinung das Pedelec E-Bikes gar keine richtigen Fahrräder sind und es unmöglich spaß machen kann auf solch einem elektroding zu fahren. Aber keine 24 Stunden später das das schon ganz anders aus. Ich bin eh schon relativ viel Rad gefahren aber in den Testwochen noch um einiges mehr. Man kommt bei bedarf einfach noch schneller und einfacher vorwärts und wenn man keine Lust auf die Tretunterstützung hat, dann schaltet man sie einfach ab. 

Der Unterschied zwischen den zwei getesteten Pedelecs ist übrigens nur gering. Von Qualität und Fahrtkomfort machen sie für mich keinen großen Unterschied. Das XR hat einen höheren Einstieg, dafür einen stärkeren Akku und kostet 100€ mehr. Das silberne Pedelec hat einen einfacherern Einstieg und einen USB-Anschluss im Akku. Kaufentscheident wird für den Einzelnen wahrscheinlich ein hoher oder niedriger Einstieg sein. Aber egal für welches ihr euch entscheidet, mit RSM Die Mobilisten seid ihr jedenfalls schon mal auf der richtigen Seite.